Sarah Michelle Prinze (bekannt als Sarah Michelle Gellar) wurde als Tochter jüdischer Eltern am 14. April 1977 in New York City geboren. Im Alter von vier Jahren wurde Gellar von einem Agenten in einem Restaurant entdeckt. Sie drehte mehr als 30 Werbespots für die Fastfood-Kette Burger King. Im gleichen Jahr wirkte sie in einer kleinen Rolle in dem Film INVASION OF PRIVACY (1983) mit. Durch ihre Rolle in der TV-Serie „All My Children“ (1993-1995), für die sie 1995 den Emmy bekam, wurde sie für die Rolle der Buffy Summers in der Fernsehserie „Buffy – Im Bann der Dämonen“ (1997- 2003) entdeckt und international bekannt. Seit dem Ende der Fernsehserie 2003 ist sie hauptsächlich Kinoschauspielerin.
Gellar überzeugte Kritiker in dem Drama EISKALTE ENGEL (1999), für den sie mehrfach ausgezeichnet wurde, u.a. 2000 mit dem MTV Movie Award als beste Darstellerin. Dank ihrer zunehmenden Mitwirkung in Horrorfilmen wie ICH WEISS WAS DU LETZTEN SOMMER GETAN HAST (1997), SCREAM 2 (1997), THE GRUDGE – DER FLUCH (2004+Teil 2 2006) und THE RETURN (2006) hat sich Sarah Michelle Gellar in den letzten Jahren erfolgreich als „Scream-Queen“ etabliert.
Gellar hatte unter anderem Gastauftritte im Film EINE WIE KEINE (1998), in der TV-Serie „Angel – Jäger der Finsternis“ (1999), SEX AND THE CITY (2001), DIE SIMPSONS (2004) sowie seit 2005 in Seth Greens Stop-Motion-Serie „Robot Chicken“. Gemeinsam mit Jack Black produzierte sie für MTV Parodien zu den Filmen „Herr der Ringe“, „Spider-Man“ und „Panic Room“.
Seit Beginn ihrer Karriere war Gellar „Dauergast“ auf Titelblättern internationaler Magazine. Vom US-amerikanischen Männermagazin Maxim wurde sie zur „Woman of the Year 2008“ gekürt. Ebenso war Gellar in Werbe- Spots für Shake'n'Bake, Avon Products (1991), Lee Jeans (1991), und dreimal für die Maybelline-Produkte (1999-2001) zu sehen. Gellar ist seit 2002 mit dem Schauspieler Freddie Prinze jr. verheiratet und lebt mit ihm in Los Angeles.
Jonathan Moss Tucker wurde am 31. Mai 1982 in Boston, USA geboren. Tucker wuchs in einer Künstlerfamilie auf. Sein Vater, Paul Hayes Tucker, ist anerkannter Experte für den Impressionismus und Claude Monet. Den Großteil seiner Kindheit verbrachte Tucker im irisch geprägten Charlestown. Später zog die Familie nach Kalifornien, wo Tucker die Schauspielschule Thacher School besuchte. Sein Schauspieldebüt gab Tucker 1990 im Kriminalfilm SMALL TIME und stand seit diesem Zeitpunkt vermehrt für Independentfilme und Fernsehserien vor der Kamera. Kritiker und Publikum wurden aufmerksam auf ihn, als er 2001 in dem preisgekrönten Thriller THE DEEP END – TRÜGERISCHE STILLE Tilda Swintons sensiblen Sohn spielte.
Tucker spielte in Filmen wie SLEEPERS (1996), THE VIRGIN SUICIDES (1999), in dem Horror-Klassiker MICHAEL BAY’S TEXAS CHAINSAW MASSACRE (2003), in STATESIDE an der Seite von Val Kilmer (2004), in HOSTAGE – ENTFÜHRT (2005) mit Bruce Willis, PULSE (2006), IM TAL VON ELAH (2007) sowie AN ENGLISHMAN IN NEW YORK (2009).
Seinen größten Erfolg hat Jonathan Tucker seit 2007 mit der Fernsehserie „The Black Donnellys“. Ebenso spielte er kurzzeitig in TV-Serien wie „Practise – Die Anwälte“ (2001), „CSI – Den Tätern auf der Spur“ (2003), „Law & Order: New York“ (2003), „Six Feet Under“ (2004) und „Criminal Intent – Verbrecher im Visier“ (2006).
David Thewlis wurde am 20. März 1963 in Blackpool, England, geboren. Thewlis besuchte die Guildhall School of Music and Drama zusammen mit Ewan McGregor und Naveen Andrews. Während seiner Theaterkarriere spielte er unter renommierten Regisseuren wie Sam Mendes und Max Stafford-Clark, bevor er in der Serie „Valentine Park“ sein TV-Debüt gab.
Seit er 1991 in Mike Leighs DAS SÜSSE LEBEN (Life is Sweet) einem größeren Publikum bekannt wurde, hat sich Thewlis mit einem faszinierend breiten Rollenspektrum als einer der außergewöhnlichsten Schauspieler Großbritanniens profiliert. 1993 wurde er für die Hauptrolle in Mike Leighs NACKT (Naked) mit dem Darstellerpreis der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 1993 ausgezeichnet. Anschließend war er in Filmen wie BLACK BEAUTY (1994), in TOTAL ECLIPSE (Die Affäre von Rimbaud und Verlaine, 1995), in dem er den Dichter Paul Verlaine an der Seite von Leonardo DiCaprio als Arthur Rimbaud verkörperte, neben Dennis Quaid in DRAGONHEART (1996) und in John Frankenheimers "D.N.A. – Experiment des Wahnsinns" (The Island of Dr. Moreau, 1996) mit Marlon Brando und Val Kilmer zu sehen.
Zu Thewlis weiteren Kinoerfolgen zählen Jean-Jacques Annauds SIEBEN JAHRE IN TIBET mit Brad Pitt (1997) sowie Joel Coens Kultfilm THE BIG LEBOWSKI (1998). Im dritten Zauberlehrlingsabenteuer sicherte er sich als Professor Remus Lupin in HARRY POTTER UND DER GEFANGENE VON ASKABAN (2004) einen größeren Platz in der Geschichte um Harry Potter. 2005 war er in der Rolle des Hospitaler in dem Geschichtsdrama KÖNIGREICH DER HIMMEL (Kingdom of Heaven) neben Orlando Bloom zu sehen. 2007 kehrte er als Remus Lupin in HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHOENIX auf die Leinwand zurück.
Thwelis überzeugte ebenso 2008 in DER JUNGE IM GESTREIFTEN PYJAMA (The Boy in the Striped Pyjamas). Auch 2009 war er in der Rolle des Prof. Lupin in HARRY POTTER UND DER HALBBLUTPRINZ zu sehen und wird 2010 ebenfalls in den kommenden letzten „Potter“-Filmen mitspielen (Harry Potter und die Heiligtümer des Todes). David Thewlis ist am 27. Juni 2010 beim Edinburgh International Film Festival für seine Rolle in dem Film MR. NICE mit den PPG Award für die beste Leistung in einem britischen Spielfilm geehrt worden.
Florencia Lozano wurde am 16. Dezember 1969 in Princeton, New Jersey geboren. Ihre Eltern sind argentinischer Abstammung. Sie schloss ihr Schauspielstudium an der New York University ab. Die Schauspielerin debütierte in der Fernsehserie „One Life to Live“ (Liebe, Lügen, Leidenschaft, 232 Episoden), in der sie seit die knallharte Anwältin Tea Deldago spielt. Diese Rolle brachte ihr 1998, 1999 und 2000 Nominierungen für den ALMA Award (American Latino Media Arts Award) als herausragende Darstellerin in einer Soap ein. Im Jahr 1998 wurde sie für den Soap Opera Digest Award nominiert. Lozano spielte weiterhin in TV-Serien wie „Law & Order“, „Lipstick Jungle“, „Ugly Betty“ und „Gossip Girl“.
In ihrem ersten Film, dem Drama BITTERSWEET PLACE (2005), trat Lozano an der Seite von Seymour Cassel und Elisabeth Moss auf. Im Thriller PERFECT STRANGER (Verführung einer Fremden) spielte sie 2007 neben Halle Berry und Bruce Willis eine der größeren Rollen. In Franc. Reyes THE MINISTERS spielte sie neben Harvey Keitel und John Leguizamo. Neben ihrer Schauspieltätigkeit in Film und Fernsehen, Florencia Lorenza ist ebenso eine ausgebildete Bühnendarstellerin.
Melissa Leo wurde am 14.September 1960 in New York City geboren. Leo studierte an der Mountview Theatre School in London und später an der SUNY Purchase School of Acting in New York. Sie debütierte in einer Folge der Fernsehserie „All My Children“ im Jahr 1984. Für diesen Auftritt wurde sie im Jahr 1985 für den Emmy nominiert. Ihr Leinwanddebüt gab Leo 1985 in dem Drama FÜR IMMER UND EWIG (Always). Im Thriller STREETWALKIN’ – AUF DEN STRASSEN VON MANHATTAN (1985) übernahm sie ihre erste Hauptrolle. Leo spielte von da an in diversen TV-Filmen und TV-Serien mit.
Von 1993 bis 1997 spielte sie die Rolle der Polizeiermittlerin Kay Howard in der Fernsehserie „Homicide“. Die gleiche Rolle spielte sie im gleichnamigen Fernsehfilm HOMECIDE – THE MOVIE aus dem Jahr 2000. Als Ensemblemitglied des preisgekrönten Filmdramas 21 GRAMM (2003) mit Sean Penn, Naomi Watts und Benicio Del Toro erhielt sie im Jahr 2004 den Phoenix Film Critics Society Award. Ihre Rolle im Western THREE BURIALS – DIE DREI BEGRÄBNISSE DES MELQUIADES ESTRADA (2005) von und mit Tommy Lee Jones brachte ihr gemeinsam mit den anderen Beteiligten den Western Heritage Award.
Internationale Anerkennung erhielt sie für ihre Hauptrolle in dem Filmdrama FROZEN RIVER (2008), der mit dem Großen Jurypreis des Sundance Film Festivals prämiert wurde. Für ihre Rolle einer alleinerziehenden Mutter, die aus Geldnöten zur Menschenschmugglerin an der amerikanisch-kanadischen Grenze wird, erhielt sie 2008 auf dem spanischen Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián den Preis für die beste Darstellerin sowie ihre erste Oscar-Nominierung. Zu ihren letzten Filmen gehören GRETA (2009) an der Seite von Hilary Duff, EVERYBODY’S FINE (2009) mit Robert de Niro und Drew Barrymore und WELCOME TO THE RILEYS (2010). Seit 2010 spielt Leo in der erfolgreichen TV-Serie „Treme“ eine der Hauptrollen.
Erika Jane Christensen wurde am 19. August 1982 in Seattle, USA, geboren, wuchs allerdings in Los Angeles auf. Mit 12 Jahren wurden Talent-Scouts auf die hübsche Blondine aufmerksam und verpflichteten sie für eine große McDonalds-TV-Kampagne. Danach sah man sie in dem "Childhood"-Video von Michael Jackson, bevor sie in ihrer ersten Kino-Hauptrolle in der Disneykomödie BEAVER IST LOS! (Leave It To Beaver,1997) zu sehen war.
Von da an folgten Gastauftritte in diversen Fernsehserien wie „Nothing Sacred“ (Ein ganz normaler Heiliger, 1997), „The Practice“ (Practise – Die Anwälte, 1998), „ Thanks“ (1999), „The Pretender“ (2000), „Six Degrees“ (2006), "Law & Order: New York" (2008), „Lie to me“ (2009). Seit März 2010 spielt Christensen in der TV-Serie „Parenthood“. 2000 wurde Erika Christensen als Michael Douglas' drogenabhängige Tochter in Steven Soderberghs Oscar- und Golden-Globe-Gewinner TRAFFIC – DIE MACHT DES KARTELLS (2000) über Nacht dem internationalen Publikum bekannt.
Als Tochter eines Ex-Groupies war sie einer der Stars der Fox-Searchlight-Komödie "Groupies Forever" (The Banger Sisters, 2002) mit Susan Sarandon, Goldie Hawn und Geoffrey Rush. Im gleichen Jahr war sie in dem Thriller "Swimfan" zu bewundern. 2004 stand sie mit Kevin Costner für AN DEINER SCHULTER (The Upside of Anger) vor der Kamera, 2005 spielte sie neben Jodie Foster in FLIGHTPLAN – OHNE JEDE SPUR.
Barbara Sukowa ist am 2. Februar 1950 in Bremen geboren. Nach ihrem Schauspielstudium in Berlin spielte sie zunächst Theater am Schauspiel Frankfurt und am Deutschen Schauspielhaus. Ihren Durchbruch vor der Kamera hatte sie 1980 in Rainer Werner Fassbinders Fernsehmehrteiler BERLIN ALEXANDERPLATZ. Ein Jahr später spielte sie die Hauptrollen in Fassbinders LOLA an der Seite von Armin Mueller-Stahl und Mario Adorf und in DIE BLEIERNE ZEIT (1981) von Margarethe von Trotta. Für beide Filme erhielt Barbara Sukowa das Filmband in Gold des Bundesfilmpreises als beste Hauptdarstellerin. 1983 wurde sie vom Theatermagazin „Theater heute“ zur Schauspielerin des Jahres für ihre Darstellung in Peter Zadeks Inszenierung von BAUMEISTER SOLNESS gewählt.
Im Jahr 1986 verfilmte Margarethe von Trotta mit Barbara Sukowa in der Titelrolle das Leben von Rosa Luxemburg. Für diese Rolle erhielt Sukowa wiederholt das Filmband in Gold sowie den Darstellerpreis Goldene Palme der Filmfestspiele von Cannes 1986. In den folgenden Jahren setzte sie ihre Zusammenarbeit mit bedeutenden Regisseuren auf internationaler Ebene fort. 1991 war sie in Volker Schlöndorffs Max-Frisch-Verfilmung HOMO FABER zu sehen, im selben Jahr in EUROPA von Lars von Trier und 1993 in David Cronenbergs M. BUTTERFLY.
1996 wirkte sie an der Seite von Keanu Reeves in dem Science-Fiction-Thriller Vernetzt – Johnny Mnemonic mit (Regie: Robert Longo). 2007 übernahm Sukowa die Hauptrolle in DIE ENTDECKUNG DER CURRYWURST (Beste Darstellerin beim World Film Festival in Montréal ) und 2009 neben Heino Ferch und Hanna Herzsprung in Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen (Regie: Margarethe von Trotta, Bayerischer Filmpreis für Beste Darstellerin).
Ende der 80er Jahre startete Barbara Sukowa zudem eine Karriere als Sängerin. Seither gibt sie weltweit klassische Konzerte. Mit Robert Longo gründete sie die Rockband „Barbara Sukowa & The X-Patsys“.